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Presseinformationen

Presseinformation vom 22.05.2012

Round Table Inklusion tagte in Hannover zum Thema „Inklusive Schule in Niedersachsen“

HANNOVER. Auf Einladung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, kamen am Dienstag, dem 22.05.2012, Fachleute aus ganz Niedersachsen in Hannover zum Round Table Inklusion zusammen. Dem Round Table Inklusion, gehören u. a. zahlreiche Verbände, Elterninitiativen sowie Pädagoginnen und Pädagogen verschiedener Schulformen an.

Das Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachsen wurde im März dieses Jahres vom Niedersächsischen Landtag beschlossen und stellt die niedersächsische Bildungspolitik vor große strukturelle und pädagogische Herausforderungen.

Eine inklusive Schule ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen gleichberechtigten und barrierefreien Zugang zu den niedersächsischen Schulen. Herr Peter Bräth nahm zu dem neuen Gesetz aus Sicht des Niedersächsischen Kultusministeriums Stellung. Er wies insbesondere darauf hin , dass der bisher bestehende Finanzierungsvorbehalt künftig entfällt und dass Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung nun wählen können, ob ihr Kind die allgemeine oder die Förderschule besuchen soll.

„Die Bedeutung und Wirksamkeit dieses Gesetzes für Niedersachsen wurde von den Tagungsteilnehmern diskutiert und gewichtet“, so Karl Finke, der zugleich betonte, dass er ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen in Niedersachsen ausdrücklich befürworte.

 

Kontakt: Karl Finke
Tel: 0511 120 4007
Fax: 0511 120 99400