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Presseinformationen

Presseinformation vom 02.03.2012

UN-Behindertenrechtskonvention in niedersächsischen Kommunen „tragen“
Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen und Landesrat für Menschen mit Behinderungen starten ins Jahr der Inklusion 2012 - schon jetzt über 30 Veranstaltungen geplant -

HANNOVER. Seit dem 26.03.2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland und die Bundesländer verbindliches Recht. Sie stellt klar, dass die allgemein gültigen Menschenrechte selbstverständlich auch für Menschen mit Behinderungen gelten und zeigt Wege auf, wie diese umzusetzen sind. Dabei wird es nach Überzeugung des Landesbeauftragten und des Landesrates für Menschen mit Behinderungen darauf ankommen, dass die Botschaft der UN-Behindertenrechtskonvention, dass die Gesellschaft eine inklusive sein muss, auch in den Kommunen ankommt. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen von vornherein beteiligt sind, die Gesellschaft so gestaltet wird, dass sich alle Menschen in ihr ohne vermeidbare Einschränkungen bewegen können, dass alle Menschen an allen Prozessen möglichst teilhaben und mitentscheiden können.

Um diesen Gedanken auch in den Kommunen zu verankern, wird der Landesbeauftragte gemeinsam mit dem Landesrat für Menschen mit Behinderungen im Jahr der Inklusion über 30 Veranstaltungen in verschiedenen Orten zu verschiedenen Themen durchführen. Karl Finke stellte dazu fest: „Wir übernehmen den Grundsatz des Europäischen-Jahres der Menschen mit Behinderungen, „Nichts über uns – ohne uns“ und setzen ihn dadurch um, dass wir selbst Veranstaltungen vor Ort organisieren, in denen wir deutlich machen, wie unsere Menschenrechte umzusetzen sind.“

Gudrun Kneiske-Spitzer, Behindertenbeauftragte der Stadt Wolfsburg, weist für den Landesrat für Menschen mit Behinderungen darauf hin, dass für den 12.04.2012 die große Auftaktveranstaltung geplant ist. Hier sollen die Vertreterinnen und Vertreter der im Niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien die Chance bekommen, auf die Fragen der Menschen mit Behinderungen zu antworten.

Karl Finke stellt abschließend fest: „Wir werden jede einzelne Veranstaltung dokumentieren und so auf der Abschlussveranstaltung, die wir für Februar 2013 geplant haben, belegen, welche Schritte in den niedersächsischen Kommunen notwendig sind, damit die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention auch in den niedersächsischen Kommunen umgesetzt werden.“

Liste der geplanten Veranstaltungen:

Ort Thema Zeit 2012

Aurich

Inklusion am ersten Arbeitsmarkt im ländlichen Raum März
Achim Woche der Inklusion mit Theatervorstellung, Straßentheater, Filmvorführung, Rocknacht, Infostände, Diskussionsabende zu verschiedenen Aspekten der Inklusion März/April
Gifhorn Schulische Inklusion – Vorstellung des Nds. Inklusiven Schulgesetzes April
Bassum Barrierefreie Stadtentwicklung April
Hannover Inklusion im Sport Mai
Northeim Veröffentlichung von Handreichungen zur Inklusion vor Ort Juni
Lk Friesland Luftballon-Aktion Juli
LK Verden Inklusion in der Schule Juli
Hann. Münden Inklusion global August
Peine Psychiatrischer  Schwerpunkt August
Peine Schulische Bildung September
LK Verden Inklusion im 1. u. 2. Arbeitsmarkt September
Lk Oldenburg Bildung u Beruf September
Wolfsburg Wohnschule Sommer
Bad Pyrmont Buntes Fest - ein inklusives Familienfest Oktober
Buxtehude Barrierefreie Infrastruktur – Inklusion vor Ort Oktober
Gifhorn Barrierefreier Wohnraum -
Inklusives Wohnen
Oktober
Achim Übergabe der Bedarfmeldung zur UN- Behindertenrechtskonvention an Politik und Verwaltung Herbst
Bassum Inklusion in Schule Herbst
Bassum Inklusion in den Beruf Herbst
Ostfriesland Wege in eine inklusive Arbeitswelt – Beispiele und Möglichkeiten Herbst
Salzgitter Arbeit Herbst
Göttingen Aktionsbündnis Arbeit Herbst
Vechta Veranstaltung mit Andreaswerk November
Delmenhorst Runder Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Delmenhorst Sofort nach Bewilligung
durch den Rat
Pattensen Rollstuhlparcours, Mobilitätstraining fortlaufend
Buxtehude Barrierefries Einkaufen fortlaufend
Gifhorn Aktionsplan- Umsetzung in der Kommune fortlaufend
Gifhorn Praktische Inklusion durch Teilnehme an Veranstaltungen der Stadt fortlaufend

Kontakt: Karl Finke
Tel: 0511 120 4007
Fax: 0511 120 99400