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Presseinformationen

Presseinformation vom 15.05.2009

Sozialministerin Ross-Luttmann und Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover unterstützen Übergang von Werkstattbeschäftigten in den allgemeinen Arbeitsmarkt

HANNOVER. Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover haben sich jetzt darauf verständigt, dass Beschäftigte, die mit Unterstützung des „Budgets für Arbeit“ auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, als voll erwerbsgemindert gelten.

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann: „Menschen mit Behinderung sollen ein möglichst selbst bestimmtes Leben führen können. Wer sich das zutraut, soll auch in den allgemeinen Arbeitsmarkt gehen. Nun sind auch die Voraussetzungen geschaffen, dass Beschäftigte mit Budget für Arbeit erneut in die Werkstatt für behinderte Menschen aufgenommen werden können, wenn sie ihren Arbeitsplatz wieder verlassen müssen.“

Aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln: Seit mehr als einem Jahr eröffnet das „Budget für Arbeit“ behinderten Menschen diese Chance. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann die oder der Beschäftigte sogar die Kosten für die Werkstatt mit zum neuen Arbeitgeber nehmen.

Auch die Möglichkeit, nach 20 Beschäftigungsjahren in der Werkstatt eine Rente in Anspruch zu nehmen, wird durch das „Budget für Arbeit“ nicht unterbrochen, erläuterte Dr. Ralf Kreikebohm, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. „Wenn ein behinderter Mensch mit Hilfe des Budgets auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechselt und vor Ende der Unterstützung in die Werkstatt für behinderte Menschen zurückkehrt, dann werden diese Arbeitszeiten voll auf die 20 Jahre angerechnet. Die Deutsche Rentenversicherung leistet so einen Beitrag dazu, dass mehr Menschen mit Behinderung die Chance erhalten, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

Die rentenversicherungsrechtlichen Fragen können als Leitfaden „das Budget für Arbeit und die Rentenversicherung“ von der Internetseite des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen heruntergeladen werden.

Kontakt: Thomas Spieker (0511) 120-4057