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Presseinformation vom 27.09.2007

"Chancen für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verbessern"

Sozialministerin Ross-Luttmannund Landesbehindertenbeauftragter Finke stellen "Budget für Arbeit"-Konzeptentwurf für Niedersachsen vor

HANNOVER. Das Niedersächsische Sozialministerium und der Landesbehindertenbeauftragte wollen jetzt gemeinsam mit den örtlichen Sozialhilfeträgern in Niedersachsen erproben, ob eine größere Zahl von Werkstattbeschäftigten erfolgreich auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden kann. "Wir wollen die Chancen für Menschen mit Behinderungen auf eine Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessern" , sagten Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und Karl Finke, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen. Ross-Luttmann wies darauf hin, dass bereits heute in Niedersachsen 24.000 Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten und knapp 1.000 Menschen mit Behinderungen in Außenarbeitsstellen erfolgreich arbeiten. "Neben diesem Standbein sollen Menschen mit Behinderungen und einem Rechtsanspruch auf Leistungen in einer Werkstatt für behinderte Menschen aber auch in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können" , so Ross-Luttmann und Finke.

Folgendes Verfahren ist in Niedersachsen nach Gesprächen zwischen Sozialstaatssekretärin Dr. Christine Hawighorst und Karl Finke vorgesehen:

Niedersachsen ist momentan neben Rheinland-Pfalz das einzige Bundesland, das solche Anstrengungen unternimmt. Karl Finke wies darauf hin, dass mit dem jetzt vorgestellten Konzept eine Grundlage für eine dauerhafte Förderung gelegt werden könne.

Das Budget für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wird für die einzelnen Berechtigten zunächst für zwei Jahre bewilligt. Es ist zu erwarten, dass in diesem Zeitraum eine erfolgreiche Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erfolgt. Zum 01. Januar 2008 haben behinderte Menschen einen Rechtsanspruch auf Teilhabeleistungen in Form eines persönlichen Budgets.

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